Das Konzept der Rudolfstraße

 

 

 

 

Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

 

 

 

1. Gemeinsamer Unterricht: „Weil wir verschieden sind, können wir voneinander lernen. Wenn wir mehr voneinander wissen, können wir mehr voneinander verstehen.“ (Verfasser unbekannt)

Das ist der Leitgedanke in unserem Schulprogramm. In diesem Sinne möchten wir, dass Schülerinnen und Schüler in unserer Schule mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam lernen können. Dem Gedanken des Gemeinsamen Unterrichts sehen wir uns bereits seit dem Schuljahresbeginn 2000/01 verbunden. Das Kollegium besteht aus 12 Grundschullehrern und 3 Sonderpädagogen. Zur Zeit werden etwa 200 Schülerinnen und Schüler an der Schule unterrichtet, davon 18 mit Förderbedarf. Die Grundschule wird in den Jahrgängen 1-4 in Zukunft zweizügig geführt. Die Klassenstärke beträgt 25-28 Kinder. In jedem Jahrgang wird eine Klasse integrativ unterrichtet. Hier wird die Gruppe meist von einem Grundschullehrer/einer Grundschullehrerin  und einer Sonderschullehrerin im Team unterrichtet. Zusätzliche Unterstützung und Hilfe bekommen sie durch einen Integrationshelfer. Die Integrationsklasse setzt sich in der Regel aus mindestens 20 Regelschülerinnen und -schülern und maximal 6 Integrationskindern zusammen. Dabei handelt es sich um Förderbedarfe wie beispielsweise: Lernen, geistige Entwicklung, emotinale und soziale Entwicklung, motorische und körperliche Entwicklung... Grundsätzlich ist die Grundschule Rudolfstraße offen für alle Förderschwerpunkte. Dennoch setzen die schulischen Rahmenbedingungen (Klassenstärke, Schweregrad der Behinderung räumliche und personelle Voraussetzungen) bestimmte Grenzen, innerhalb derer nicht für jedes Kind sinnvolle Integration geleistet werden kann. 

Benötigen Sie weitere Informationen? Im Flyer des Schulamtes der Stadt Wuppertal finden Sie weitere Grundschulen mit Gemeinsamen Unterricht sowie Hinweise zum Verfahren des sonderpädagogischen Förderbedarfs.  

 

Postanschrift des Schulamtes:

Schulamt für die Stadt Wuppertal
Alexanderstr. 18
42103 Wuppertal

 

 

2. Die Schülerküche im pädagogischen Konzept der Schule

Die GGS Rudolfstraße hat bereits seit dem Jahr 2000 Erfahrung mit dem Gemeinsamen Unterricht und ist somit mit dem Gedanken der Inklusion vertraut. Zurzeit befinden sich an unserer Schule ca. 200 Kinder, davon mindestens 15 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die von 12 Grundschulpädagogen und 3 Sonderpädagogen unterrichtet werden.

Von einem privaten Sponsor haben wir einen größeren Spendenbeitrag angeboten bekommen, mit der Auflage, einen Beitrag zur Umsetzung von Inklusion zu leisten.

Nach Abwägung verschiedener Vorschläge einigte sich die Lehrerkonferenz auf die Einrichtung einer behindertengerechten Schülerküche, die auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.

Das pädagogische Konzept sieht vor, die Nutzung dieses Raumes in den Unterricht aller Klassen einzubeziehen. Der Unterricht kann im gesamten Klassenverband, in einzelnen Gruppen und auch klassenübergreifend erfolgen. Die Zubereitung von Speisen und Nahrungsmitteln wird sowohl im Rahmen des Sachunterrichts (Obst und Gemüse, gesunde Ernährung, planvolles Handeln) als auch im Deutschunterricht (Umgang mit Rezepten, Wortschatzerweiterung, Versprachlichung von Handlungsschritten) und im Mathematikunterricht (Größen, Messen, Berechnen, Wiegen) thematisiert. Außerdem werden lebenspraktische Fähigkeiten (Schneiden, Schälen, Kneten, Rühren, Umgang mit Küchengeräten) eingeübt. Dabei stehen insbesondere Soziales Lernen und Handlungsorientierung mit allen Kindern im Fokus (gemeinsames Planen und Durchführen in Kleingruppen und gemeinsames Essen).

Außerdem kann die Schülerküche für verschiedene Projekte und AGs genutzt werden (Teilnahme am Projekt „Gesundes Schulfrühstück“, Koch&Back-AG, Migrationskonhzept).

Für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, wie z.B. dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, sind die Themen Kochen / Einkaufen / Tisch decken / Auf-und Einräumen elementarer Bestandteil des lebenspraktischen Lernens und fördern die Selbständigkeit.

 

3. Comenius-Projekte (Europaschule)

1999-2001 nahmen wir erstmals an einem Comenius-Projekt teil. Insgesamt 8 Schulen arbeiteten zum Thema "Feuer". Das Ergebnis war ein Buch, in verschiedenen Sprachen, mit Geschichten, Gedichten und Bildern zum Feuer.  

Von 2009 bis 2011 arbeiteten wir zum zweiten Mal an einem Comenius-Projekt mit. Diesmal zum Thema "Colours, shapes and emotions". In der Zeit vom 23.2.10 bis 26.2.10 besuchten uns 13 Kollegen von unseren Partnerschulen (England, Tschechien und Spanien. Dieses war das zweite Arbeitstreffen innerhalb des Projektes. Im  Mai 2011 konnten wir das gemeinsam gestaltete Mandala präsentieren.  Das Abschlusstreffen fand in Wuppertal statt! 

 

2014-2014 arbeiteten wir zum dritten Mal in einem Projekt mit. Dieses Mal zum Thema: Circus, Carnival and all that Jazz. Insgesamt 7 Schulen arbeiteten zusammen (England, Frankreich, Spanien, Polen, Ungarn, Italien). Die Ergebnisse waren besonders vielfältig...

 

 

 

 

 

 


 

 

  „Circus, Carnival and all that Jazz“….

…lautete auch das Motto der Projekttage (8.7-11.7.13).

Wo liegt eigentlich Larmor Plage? Wer war Comenius? Wie heißt die Hauptstadt von Ungarn? Und welche Farbe hat die walisische Flagge? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Grundschüler während der Projekttage in der Gruppe „Länderquiz“. Daneben gab es weitere Möglichkeiten, sich mit dem Thema sowie den derzeitigen Partnerschulen und –ländern auseinanderzusetzen: Lernen einmal ganz anders! Und viel gelernt haben die Kinder in dieser Woche tatsächlich – auch wenn der Schulranzen kurzzeitig gegen Laptop oder Säge eingetauscht wurde. Die Kinder überzeugten Eltern, Freunde und Geschwister auf dem anschließenden Schulfest mit ihrem Wissen und ihren Talenten. In einem einstündigen Programm zeigten sie ihr Können: Jonglage, Akrobatik, Tänze u.v.m. führten die kleinen Künstler voller Begeisterung ihrem Publikum vor. Der Chor erhob die Stimme zur Europahymne und sang „Bruder Jokob“ in sieben verschiedenen Sprachen. Ein wirklich anrührendes Fest, bei dem die Kinder viel Lob, Beifall und Anerkennung erhielten.


Lehrer aus „Europa“ zu Gast im Rathaus, Oktober 2013

Am Dienstag wurden die europäischen Gäste der Grundschule Rudolfstraße herzlich von Frau Warnecke im Rathaus empfangen. In einer gemütlichen „internationalen“ Runde (7 Partnerländer) präsentierte Frau Warnecke die Sehenswürdigkeiten der Stadt und lobte die zukunftsweisende Projektidee des Comeniusprojektes, das von der EU-Kommission unterstützt wird.

Erlebnisreiche Tage verbrachten die Gäste mit den Kindern und Kollegen der Grundschule. Am Samstag reisten die Besucher aus allen Himmelsrichtungen in Wuppertal an. Die offizielle Begrüßung von der Schulleitung und dem Landtagsabgeordneten sowie Europabeauftragten des Landes NRW, Dietmar Bell, fand im Rahmen einer kleinen Feier auf dem Schulhof statt. Bei der anschließenden Fahrt mit dem Kaiserwagen und einem Spaziergang über die Hardt lernten die Gäste auch die Stadt näher kennen. Selbstverständlich wurde auch am gemeinsamen Projekt gearbeitet. Großes Interesse  zeigten die ausländischen Kollegen an der Schulorganisation und am Unterricht der Schule. Sie  bekamen einen Einblick in den Unterricht und stellten viele Fragen zum deutschen Schulsystem. Keine Frage blieb unbeantwortet, sodass die Besucher mit vielen Eindrücken und Informationen im Gepäck wieder heimflogen. Nach Abschluss dieser Tage lobten die Gäste die Gastfreundschaft und die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt.

Wir danken allen, die daran beteiligt waren und schließen uns den Abschiedsworten von Frau Warnecke an: „You are welcome!“

 

 Grüner Karneval im Rahmen unseres Europaprojektes 

  

Ein Lob an die kreativen Eltern, Lehrer und Kinder!                                                      28.2.2014

 

 Europatag an der GS Rudolfstraße 12.5.14

 

 

 

4. Offener Ganztag:

www.rudis-rabennest.de 

 

 

5. Wochenplanarbeit: Die Wochenplanarbeit ist eine Methode zur Öffnung des Unterrichts. Sie stellt eine Alternative und Ergänzung zum Frontalunterricht dar, ohne dem Lehrer  jedoch die Kontrolle völlig aus der Hand zu nehmen. Die Schüler erhalten zu Beginn eines bestimmten Zeitraumes (z. B. eine Woche) einen Plan, auf welchem Aufgaben aus den verschiedenen Fächern mit ihren Lerninhalten aufgelistet sind. In den dafür vorgesehenen Unterrichtsstunden besteht die Möglichkeit, den Wochenplan in unterschiedlichen Sozialformen wie Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit zu bearbeiten. Die Wochenplanarbeit kann mit der Freiarbeit kombiniert werden und ist ein wesentlicher Bestandteil des offenen Unterrichts. Die Hilfe des Lehrers soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Auch bei der Korrektur der erledigten Aufgaben steht die Selbstkontrolle des Schülers im Vordergrund. Anhand der Wochenplanarbeit sollen sowohl die Selbständigkeit als auch die sozialen Kompetenzen gefordert und gefördert werden. Im Laufe des ersten Schuljahres erhalten die Kinder ihren ersten Wochenplan. Dieser beinhaltet Aufgaben, die alle Kinder erledigen müssen und individuelle Aufgaben, je nach Lernstand und Leistungsvermögen des einzelnen Kindes. Eine objektive Vergleichbarkeit für die Eltern ist daher nicht immer gegeben. Die Eltern informieren sich in den Rückmeldungen auf den Wochenplänen und in Elterngesprächen, z. B. an Sprechtagen über den Lernstand ihres Kindes. Über die Wochenplanarbeit wird ausführlich auf den ersten Elternabenden informiert. Daher sollten Sie diese Termine unbedingt wahrnehmen. 

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